Amerika

Amerika ist ein Doppelkontinent und hat eine Fläche von 42 Millionen Quadratkilometern. Den Namen Amerika bekam der Kontinent von Amerigo Verspucci, er erschloss die Amazonasmündung und hielt fest das der von Christoph Kolumbus aufspürte Erdteil werde Indien noch Asien ist und man wahrscheinlich von einem selbständigen Kontinent ausgehen sollte. Soweit war alles noch in Ordnung. Ein Kartograph arbeitete gerade an einer neuen Darstellung der Welt und ein Freund von ihm informierte ihn über die Aussagen von Amerigo Verspucci. So kam es zu der Verwechslung das der Kartograph diesen Kontinent America nannte, obwohl er durch Kolumbus entdeckt wurde. Den Fehler konnte er nicht mehr ausbauen, da seine neue Weltkarte sehr schnell verkauft wurde. Auch spätere Versuche diesen Fehler zu beheben blieben erfolglos.

Die Ureinwohner von Amerika wurden ebenfalls durch einen Fehler als Indianer bekannt. Denn die Menschen welche dachten es handele sich um Indien gaben ihnen den Namen die Indias, was die Indien bedeutet. Daher spricht man nun entweder von den American Indians oder Native Americans.

Einteilen kann man den Kontinent Amerika in 3 Bereiche, diese wären Nordamerika, Zentralamerika und Südamerika. Jedoch muss man wissen das Zentralamerika nicht als eigenständiger Kontinent erfasst wird, er gehört in dieser Hinsicht mit zu Nordamerika.

Und nun geht es etwas tiefer in die beiden Kontinent. Beginnen wir im Norden mit Nordamerika und Zentralamerika. Nordamerika nimmt den 3. Rang in Bezug auf die Flächengröße der anderen Kontinente ein. Er kommt an Stelle 3 nach Asien und Afrika. Ein großer Teil von Amerika liegt auf der Nordamerikanischen Platte und ein kleinerer Teil befindet sich auf der Pazifischen Platte. Diese beiden Platten bewegen sich nur im San Andreas Graben immer Richtung Norden, manchmal kommt es vor das sich dadurch die beiden Platten verhaken und dadurch ist diese Region in Nordamerika sehr bekannt für ihre häufigen Erdbeben.

Wenn man sich mit der Geschichte von Nordamerika befassen möchte so kommt man nicht drum herum die Ureinwohner näher kennen zu lernen. Die Ureinwohner von Nordamerika waren schon vor dem Ankommen der Europäer im Ackerbau und Viehzucht tätig. Nach der Einwanderung der Europäer wurde die Größe der Ureinwohner ca. um 90% reduziert, die größte Ursache dafür waren Krankheiten die von Europa mit gebracht wurden, welche man in Nordamerika aber nicht kannte und auch nicht behandeln konnte. Doch auch die Massaker durch die Kolonisten darf man hierbei nicht vergessen. So kam es dazu dass sich die Überleben in neue Gruppen aufteilten. Diese waren die Wyandot, die Mohawk, die Apachen, die Cherokee, die Sioux, die Mohegan, die Irokesen und die Inuit. Der Kontinent Nordamerika wurde durch die Europäer an unterschiedlichen Orten/Gebieten kontrolliert. So blieben nach der Entdeckung von Christoph Kolumbus die Spanier eher im südlichen Teil von Nordamerika, die Karibik, Zentralamerika und Mexiko. Im Norden (was nun Kanada ist) übernahmen die Engländer die Kontrolle. Später wurde der Kontinent, obwohl auch die Niederlande und Schweden kleine Gebiete besaßen, der Kontinent zwischen Spanien, Frankreich und England aufgeteilt.

In der Wirtschaft von Nordamerika sieht man große Unterschiede zwischen den industriestarken Ländern wie USA und Kanada gegenüber den armen Ländern wie Karibik und Zentralamerika.

Zum Schluss noch etwas zum Klima in Nordamerika. Durch die große Ausbreitung des Kontinentes sind die Unterschiede im Klima ebenfalls sehr ausgeprägt und man kann für Nordamerika 7 Temperaturzonen festlegen. Im Norden von Kanada und in Alaska, herrscht subpolares Klima. Über dem restlichen Kanada bis weit nach Südwesten knüpft sich eine gemäßigte kontinentale Zone an. An der Pazifikküste erleben sie ein Seeklima, in der Mitte von Nordamerika ist das das gemäßigte Klima vertreten, und im Südwesten bis nach Mexiko ist die subtropische trockene Zone welche im Südosten von subtropischem feuchtem Klima abgelöst wird.

Und nun sehen Sie eine kleine Auflistung welche Länder zu Nordamerika gehören. Dieses sind Mexiko, USA mit Alaska, Hawaii, Neuengland, Florida, Südstaaten, Westküste, Kanada, Bermuda (brit. Überseegebiet), Grönland (gehört zu Dänemark), St. Pierre und Miquelon (franz. Gebietskörperschaft), Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama,Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Kuba, Dominica, Dominikanische Republik, Grenada, Haiti, Jamaika, St. Lucia, St. Kitts und Nevis, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago, Anguilla (brit. Überseegebiet), Aruba (Königreich Niederlande), Kaimaninseln (brit. Überseegebiet), Guadeloupe (Überseedepartement Frankr.), Martinique  (Überseedepartement Frankr.), Montserrat (brit. Überseegebiet), Navassa (amerik. Außengebiet), Saint- Barthelemy (Frankr.), Saint-Martin (Frankr.), Turks-und Caicosinseln (brit. Überseegebiet), Britische Jungferninseln (brit. Überseegebiet), Amerikanische Jungferninseln ( Amerik. Außengebiet)

Der Kontinent Südamerika nimmt durch seine Größe von 17.843.000 Quadratkilometern Platz 4 bei der Rangliste der größten Kontinente ein. Die Geschichte von Südamerika begann 20.000 v. Chr. bis hier hin lassen sich menschliche Spuren nachvollziehen. Die älteste Kultur in Südamerika war die Valdivia Kultur in Ecuador im 4. Jh. v. Chr.. Mehr bekannt sind die Inka welche von 1200 bis 1532 in Südamerika herrschten, durch die Eroberer aus Spanien wurde diese Hochkultur aufgelöst.

Durch den Vertrag von Tordesillas wurde festgelegt welche Gebiete Spanien und Portugal bekommen. So wurde Brasilien und Panama an Portugal gegeben und den Rest des Landes bekam Spanien.

Kommen wir nun zur Wirtschaft von Südamerika. Ähnlich wie in Nordamerika ist die Spanne zwischen Arm und Reich sehr groß in Südamerika. So besitzen z.B. in Paraguay die Reichen der Bevölkerung ca. 20% circa 60% des Geldvermögens. Südamerika ist sehr reich an Bodenschätzen. So finden Sie im Andengürtel viele der weltweit größten Kupfer-, Zinn-, Gold-, und Silberlagerstätten. In Chile wurden z.B. im Jahr 2006 das meiste Kupfererzgefördert und wenn man sich die Rangliste der Zinnförderländer ansieht so findet man dort 3 südamerikanische Länder, nämlich Peru, Bolivien und Brasilien. Auch Erdölreserven sind in Südamerika gefunden worden nämlich in Venezuela und Brasilien im Jahre 2007. Daraus lässt sich ableiten das der Export der Bodenschätze die bedeutendste Devisenquelle von Südamerika ist mit allen Vor – und Nachteilen. Auch die Landwirtschaft ist nicht unwichtig in Südamerika, allerdings ist der Besitz meist in riesige Landgüter der Großgrundbesitzer und Kleinbauern aufgeteilt. Bemühungen dies zu ändern wurden bis heute nur in Peru und Venezuela geschafft.

Und nun ein Punkt der mit das wichtigste ist bei einer Reiseplanung das Klima. In Südamerika ist es vorwiegend tropisch heiß und feucht. An der Westküste finden Sie von Norden nach Süden tropischen Regenwald-, Wüsten-, subtropische und Ozean-gemäßigtes Klima. Fährt man in die östliche Richtung der Anden so findet man hier feuchtheißes Äquatorialklima. Nördlich und südlich davon stoßen Sie auf wechselfeuchtes Tropenklima.

Zum Schluß finden Sie hier die Länder welche sich hinter dem Begriff Südamerika verbergen.Da wären Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Falklandinseln (GB), Französisch – Guayana (F), Guyana, Paraguay, Peru, Südgeorgien und die südlichen Sandwichinseln (GB), Suriname, Trinidad und Tobago, Uruguay Venezuela.

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