Unter dem Begriff Ozeanien wurde die Inselwelt des Pazifiks unter einem Kontinent zusammen gefasst. Unter Ozeanien sind 7.500 Inseln zusammengefasst die eine Fläche von 1,3 Millionen Quadratkilometern ergeben und die als Bevölkerungszahl 14,9 Millionen Menschen aufweisen.
Eine kleine Hilfe welche Länder sich hinter dem Begriff Ozeanien verstecken finden Sie hier. Die unabhängige Länder von Ozeanien sind Australien, die Cookinseln, Fidschi, Kiribati, die Marshallinseln, Mikronesien, Nauru, Neuseeland, Palau, Papua-Neuguinea, Salomonen, Samoa, Tonga, Tuvalu und Vanuatu.
Flora und Fauna muss man in Ozeanien in 2 Gruppen unterteilen. Zum einen gibt es eine reiche Tier-und Pflanzenwelt in Australien welche Sie bis zu den indonesischen Archipel finden können. Auf der anderen Seite gibt es auf den Inseln im Pazifik nur Landpflanzen und Landtiere die schon immer auf den Inseln vorkamen, denn nur durch die Entdeckerschiffe wurden Hunde, Katzen und auch Ratten eingeführt. Dies stellt eine große Gefahr für die einmalige Tierwelt auf den Inseln dar, denn durch diese Tierarten entstehen Gefahren die in der Entwicklung der Inseltierwelt nicht vorgesehen waren. So stirbt die eine oder andere einzigartige Tierart aus und der Mensch kann nur tatenlos zusehen.
Die Bevölkerung von Ozeanien ist sehr interessant und multikulturell. So können Sie in Australien auf ihrer Urlaubsreise oder beruflichen Aufenthalt die Ureinwohner der Aborigines und der Torres Strait Insulaner kennenlernen. Auf den polynesischen Inseln lernen Sie die Māori in Neuseeland, die Hawaiianer auf Hawaii und die Samoaner auf Samoa kennen. Auf der Inselgruppe Papua-Neuguinea sind ebenfalls die Torres Strait Insulaner heimisch sowie ebenfalls die Papuas. Und auf Nauru können Sie auf Nauruer Ureinwohner treffen.
Die zwei wichtigsten Staaten für die Wirtschaft von Ozeanien sind Australien und Neuseeland. Neuseeland ist der Anlaufspunkt in der Region für Technologie. Die anderen Staaten haben sich zum größten Teil auf den Tourismus spezialisiert. Dieser Part nimmt ca. 95% des Bruttoinlandsproduktes in Anspruch. Der Warenaustausch in diesem Inselstaat gestaltet sich immer wieder als sehr schwierig da die Güter meist durch Frachter und Fähren und hin und wieder auch per Wasserflugzeug verteilt oder abgeholt werden.
Zum Schluss kommen wir noch zur Geschichte von Ozeanien, diese kann man in 3 Bereiche einteilen. Da wäre die Vorkoloniale Geschichte, die Koloniale Geschichte und die Nachkoloniale Geschichte.
Die Vorkoloniale Geschichte, so sagt man, begann vor 60.000 Jahren zu dieser Zeit kamen die ersten Entdecker/Siedler auf den australischen Kontinent. Die größte Bevölkerungswelle kam für Ozeanien dann im 16. Jh. als die Europäer die Inselwelt entdeckten und besiedelten. Im 18. Bis 19. Jh. breitete sich der Kolonialismus über die Inselwelt aus. Briten, Spanier, Franzosen, Amerikaner und Deutsche teilten Ozeanien unter sich auf und ab da wurde angebaut was die Kolonialmächte benötigten, das bedeutete eine komplette Veränderung für die Ureinwohner. Zu Beginn fanden die Kolonialmächte noch einfach Arbeiter für ihre Farmen doch mit den Jahren wurde dies immer schwieriger und so entstand ein Zwang, ähnlich Sklaverei auf den Farmen. So veränderte sich auch die Bevölkerung auf den einen oder anderen Inseln. Auf den Fidschi Inseln wurden damals z.B. 60.000 Inder angesiedelt welche auf den Plantagen arbeiteten und auch heute finden Sie Einwohner welche von diesen indischen Einwanderern abstammen auch wenn sie nur eine Minderheit auf der Insel einnehmen. Durch die Änderung der Immigrationsgesetze in Australien wurde später der Druck auf die Plantagenbesitzer immer stärke und nach und nach endete die Verschleppung und Ausnutzung der Plantagenarbeiter. Eine weitere Änderung ergab sich dann im 19. Jh. Für Ozeanien durch den Spanisch Amerikanischen Krieg und den ersten Weltkrieg in Deutschland und die Niederlage. Durch dies musste Deutschland viele seiner Kolonien abgeben. Doch seit dem 20. Jh. werden die Kolonien von den Besetzungsmächten nach und nach in die Eigenständigkeit entlassen und auch die UNO erkannte viel der kleinen Inselstaaten an.




