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Sprachreise in die Niederlande

Niederländisch wird in den Niederlanden, Belgien und in ehemaligen niederländischen Kolonien, zum Beispiel in Surinam und auf den niederländischen Antillen, gesprochen. Auf der gesamten Welt gibt es etwa 25 Millionen Sprecher des Niederländischen. Somit ist die Sprache, anders als man annehmen könnte, nicht gerade unbedeutend, sondern gehört zu den 50 weltweit am häufigsten gesprochenen Sprachen der etwa 6.500 existierenden Sprachen.

Wie die deutsche Sprache ist auch das Niederländische eine indogermanische Sprache und gehört zur westgermanischen Sprachgruppe. Niederländisch ist somit eng verwandt mit dem Deutschen, vor allem dem Niederdeutschen, und hat gleichzeitig viele Gemeinsamkeiten mit der englischen und friesischen Sprache.

Die Aussprache des Niederländischen ist im Wesentlichen mit der deutschen vergleichbar. Gleich wie im Englischen werden im Satz alle Wörter kleingeschrieben, Ausnahmen sind der Satzanfang, Namen sowie Eigennamen. Das Flexionssystem der Sprache ist im Gegensatz zum Deutschen stark vereinfacht, die Syntax der beiden Sprachen ist sich hingegen sehr ähnlich.

Die moderne niederländische Sprache hat sich aus den Einflüssen verschiedener Dialekte, wie denen der Provinzen Holland und Barbant, entwickelt.
Als offizielle Amtssprache in Belgien und den Niederlanden ist die Sprache auch auf europäischer Ebene von Bedeutung. Dennoch gibt es viele weitverbreitete Irrtümer über das Niederländische. Fälschlicherweise wird es häufig als Holländisch bezeichnet, jedoch ist holländisch lediglich ein niederländischer Dialekt, der in belgischen Provinzen und nur sehr kleinen Teilen der Niederlande gesprochen wird.

In niederländischen Schulen wird Hochniederländisch unterrichtet, das durch eine Rechtschreibreform von 1996 normiert ist. Die meisten niederländischen Sprecher sprechen jedoch einen der zahlreichen Dialekte wie etwa holländisch, die die Sprache bietet.
Aus dem Niederländischen entstand sogar eine völlig neue Sprache: das Afrikaans. Dies stammt von der Zeit, als die Niederländer als Kolonialmacht viele Kolonien in Afrika besaßen. Aus der niederländischen Sprache und der Sprache der einheimischen Bevölkerung entstand eine Mischsprache, das sogenannte Afrikaans, das auch heute noch in Südafrika und in Namibia gesprochen wird.

Obwohl sich das Niederländische und das Deutsche in vielen Punkten sehr ähnlich sind, ist es nicht unbedingt einfach, das Niederländische zu erlernen. Besonders geeignet für das Erlernen von Sprachen sind daher Sprachurlaube. Die Niederlande locken viele Besucher mit ihren schönen Städten wie beispielsweise Amsterdam. Eine Unterkunft in einer Wohnung in Amsterdam für Sprachreisende kann den Prozess des Erlernens der Sprache unterstützen und wird zudem eine unvergessliche Erfahrung sein.

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Amsterdam der Touristenmagnet

Fotograf: Bela – p i q s. d e

Die Hauptstadt in den Niederlanden verweist jährlich neue Übernachtungsrekorde und ist der Touristenmagnet schlechthin neben Maastricht und der Hafenstadt Rotterdam. Ein Hotelzimmer kann bereits ab 59.- Euro gebucht werden und auch Betten im Niedrigpreissegment sind vor allem für die jungen Generationen interessant. Diese jüngeren Urlauber reisen meistens in Ihren Schul-  und Semesterferien an die Stadt an der Amstel. Weit über die Stadtgrenzen hinaus ist das pulsierende Nachtleben mit seinen unterschiedlichen Musikclubs bekannt. Überwiegend dominieren Tanzveranstaltungen aus der elektronischen Musikszene. So ist es nicht verwunderlich das mit über 615 House- und Technopartys Amsterdam die Rangliste der niederländischen Partyszene anführt. Wer lieber abseits der Rave- und Tanzkultur das Nachtleben entdecken möchte auf den warten gemütliche Cafés merklich abseits der bekannten Touristenviertel und den gut besuchten Straßenzügen. Kunstliebhaber der Moderne kommen in zahlreichen Galerien

Fahrrad und Mitfahrzentralen

Das Fahrrad ist in der niederländischen Hauptstadt gegen den allgemeinen Trend der Modernisierung das meistgenutzte und abgesagteste Fortbewegungsmittel. Nicht nur Studenten/innen fahren zur Uni auf dem Rad sondern auch Büroangestellte und Manager/innen setzen voll auf die Fortbewegung auf zwei Rädern. Dies unterstützt auch das saubere und grüne Image der Stadt Amsterdam neben die zahlreichen städtischen Blumengärten und Grünanlagen. Zahlreiche Radvermietungen bieten Touristen für ein paar Euro am Tag ein Miet-Bike an. Die Anreise in die niederländische Hauptstadt lässt sich günstigsten per Mitfahrzentrale organisieren, wo dank beliebter und gut frequentierter Strecke mehrmals täglich Mitfahrgelegenheiten angeboten werden.

Jugendliches Couchsurfing

Wer nicht nur billig sondern ganz umsonst und gratis in Amsterdam nächtigen möchte, der setzt mit diesem Urlaubstipp wärmsten auf die Sparschiene. Couchsurfing.org (siehe Google Suche) offeriert allen Interessent/innen ganzjährig die Möglichkeiten kostenlos bei Einheimischen Mensch in deren Apartment oder Wohnung zu übernachten. Als kleine Gegenleistung hilft man im Haushalt oder beteiligt sich an den Kosten für das tägliche Essen. Kaum angekommen in dem Urlaubsziel hat man durch dieses System seine persönlichen Stadt-Guide bei Seite welche mit Ihren persönlichen Amsterdam Erfahrungen hilfreiche Insidertipps geben können um die neue Stadt zu erkunden.

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Der Munttoren und Bloemenmarkt in Amsterdam

Wer Amsterdam in den Niederlanden besucht kommt an diesen Sehenswürdigkeiten nur schwer vorbei. Der Münzturm wird in Holland Munttoren genannt und ist ein Turm mit Wachhaus aus dem 15. Jahrhundert. Ursprünglich waren hier 2 Türme, jedoch brannten die Türme samt Wachhaus in 1618 komplett nieder und wurden nur zum Teil wieder neu aufgebaut. Im Turm befindet sich heute ein Glockenspiel bestehend aus 38 Glocken das alle 15 Minuten spielt.

Seinen Namen hat der Munttoren aus dem 17. Jahrhundert als hier Münzen geschlagen wurden. Damals waren große Teile der Niederlande von den Franzosen besetzt. In 1672 bekam Amsterdam das Recht eigene Münzen zu prägen – was direkt im Wachhaus stattfand. Wer den Turm besuchen möchte reist zum Muntplein in der Kalverstraat wo man auch den Bloemenmarkt findet.

Läuft man vom Munttoren Richtung Süden ist man direkt im Bloemenmarkt. Der Markt ist seit 1883 an dieser Stelle und hier findet man Blumen und Knollen aller Art die man Zuhause auch anpflanzen kann. Dabei kann man auch Tulpenknollen hier kaufen die auch in Deutschland sehr gut wachsen. Der Markt ist sehr farbenfroh und jedenfalls ein Besuch wert und ist täglich geöffnet. In den letzten Jahren wurde der Bloemenmarkt mehr eine Attraktion für Touristen als ein echter Blumenmarkt womit man hier nur ein begrenztes Sortiment findet. Hier kann man auch Blumenzwiebeln und Souvenirs kaufen.


 

 

 

 

Amsterdam Reiseführer nicht zuhause vergessen!
Wer nach Amsterdam reist bekommt viele Sehenswürdigkeiten geboten. Wer sich für Historische Hintergrundinformationen und Aktivitäten interessiert investiert am besten ein paar Euro in einen guten Reiseführer, denn darin erhält man auch mehr Infos zu Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten und Hotels in der niederländischen Hauptstadt.

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